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Historisches

An dieser Stelle befand sich schon im Mittelalter eine Herberge mit Branntweinschänke- gelegen an der bedeutenden Nürnberger Handelsstraße.

Der älteste Teil des Hofes – der Wichtelkeller- stammt aus dem Jahre 1599 und wurde wahrscheinlich mit Steinen aus der im Thüringer Erbfolgekrieg (1247-1264) zerstörten Burg auf dem Burgberg erbaut. 

 

Im Wichtelkeller können Sie die Wichtellöcher bestaunen. Dabei handelt es sich um Karstspalten die der Sage nach mit der Wichtelhöhle im Rendaer Tal verbunden sind.

Man vermutet auch, dass diese Spalten in Verbindung mit dem Erdfall am Burgberg in Verbindung stehen und der Eingang in ein großes Höhlensystem sind, welches wiederum mit der Karstquell im Rendaer Talgraben in Verbindung steht. 

 

Der Heimathof war bis zum Jahre 1985 eine kleinbäuerliche Landwirtschaft mit einer Schuhmacherwerkstatt. Der letzte Bewirtschafter des Hofes hat seine 4,5 ha landwirtschaftliche Nutzfläche bis 1985 nur mit einem Kuhgespann bewirtschaftet.

Haupterwerb des Hofes war ab dem Jahre 1908 die Schuhmacherei, in der drei Schuhmacher bis in die 50 er Jahres des vergangen Jahrhunderts gearbeitet haben. Die Schuhmacherwerkstatt befindet sich noch heute im Originalzustand und kann besichtigt werden.

 

Eine weitere Besonderheit des Hofe ist die Johann Georg Pforr- Stube. Diese befindet sich direkt über dem mittelalterlichen Gewölbe des Wichtelkellers und wurde in der Originalbauweise des 17. Jahrhunderts wieder hergestellt.  Johann Georg Pforr war ein bedeutender Maler der Goethezeit und wurde am 04. Januar 1745 hier in Ulfen geboren. Durch seine Spezialisierung auf die Pferdemalerei wurde er von seinen Zeitgenossen der deutsche Wouwerman genannt.  In der Johann Georg Pforr- Stube können einige Bilder als Kopien bewundert werden und eine Videopräsentation über das Leben und Wirken des Johann Georg Pforr. 

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